Bürchau

Die letzen Garben

Gruß an Bürchau.

Von dunklen Tannen rings umsäumt,
ein Kleinod fern von Hast und Eil’,
weiß ich ein Dorf, das still, verträumt
dem Wand’rer bietet Rast und Weil’.

Gott Dir zum Gruß, Du trautes Tal,
der Wälder sanfter Stille,
ein reich Erleben in der Wahl
des Schenkens aus der Fülle.
Will froh mit Freuden es gesteh’n,
Dir, Bürchau, gilt mein Wiederseh’n.

Und kommt der Abend aus der Weite,
eilt zu den Höhen schnell im Lauf,
wenn friedenvoll das Kirchgeläute
tönt feierlich vom Dorf herauf.

Grüß ich das liebgewonn’ne Tal,
der Wälder sanfter Stille,
ein reich Erleben in der Wahl
des Schenkens aus der Fülle.
Will froh mit Freuden es gesteh’n,
Dir, trautes Tal, mein Wiederseh’n.

Aus: Zwischen den Zeiten – Sonne Wind und Weiten
Ernst Häkanshon Gedichte V. Band 1997

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